Daily Inspiration Special Finn Masters Edition # Sopot 2014 und #La Rochelle 2013

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erst Flaute, dann Sturm wie so häufig

So Endspurt bei den Finn Masters, aufgrund der immer kläglicheren Fotografieausbeute der Regatten und da ich unbedingt noch über 2012 schreiben möchte also heute mal ein Bericht über 2 Finn Masters und dann morgen nur noch nen kurzen über Punta Ala – dann wären die Finn-Masters in Holland  ja auch vorbei und Eure Geduld mit den Finn-Berichten sicherlich auch genügend strapaziert mit meiner „Finn-Masters-Sind-Ausgefallen-Heulerei“.

Also 2014 waren wir in Sopot, das ist ein recht mondäner Badeort direkt vor Danzig in Polen. Vom Bodensee fährt man ja doch recht selten nach Danzig in den Urlaub deswegen ist das mit der Masters-Segelei ja so Klasse, man kommt in Ecken, die man sonst nie Bereisen würde.

Was soll ich sagen: wir waren begeistert, tolle Leute, tolle Landschaft und Danzig ist auch eine Reise wert ( es gibt in der Fussgängerzone kaum Geschäfte – da kann man getrost mal Bummeln :-)).
Die Organisation in Polen war der Hammer,  die Feuerwehrjugend half beim Slippen am Strand und auch sonst waren überall Helfer unterwegs.  IMG_4702_sm

Manches klappte technisch einfach nicht und das  offizielle Dinner floppte ein wenig  – übrigens tut es das fast immer – 800 Personen davon die Hälfte um die 100 Kilo und nach einem ganzen Tag auf dem Wasser hungrig und durstig –  abzufüttern ist ja auch ne Aufgabe. Aber es ist ja auch kein Gala-Essen sondern  eine Regatta.

Die Verhältnisse waren schwierig, erst 3 Tage fast flaute und Hitze, dann ein Sturmtief mit 30 Knoten Böen. (Und ja – es gibt ein Startlimit von 20 Knoten aber wenn man noch keinen Lauf hat wird der Windmesser mal gerne unter Deck abgelesen :-). ) Die Strömung in der Danziger Bucht machte unwahrscheinlich kappelige Wellen bei Westwind – und so war es dann hammerhartes Segeln.

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Gesunde Ernährung und Massagegutscheine für Howi

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Beach und Hitze – das sollte sich bald ändern

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Michi Maier gewann — wie meistens 🙂  Warum er so ein Gesicht macht bleibt ein Geheimnis – auffällig gerochen hat es jedenfalls nicht 🙂

 

 

Im Jahr vorher waren wir in La Rochelle, als Regattasegler sicherlich ein Hafen, in dem man schon häufiger war. In der wunderschönen Französischen Atlantikstadt ist alles auf Segeln eingestellt, ein riesiger Hafen mit riesigen Slipbahnen die an Startbahnen eines Flughafens erinnern ( insbesondere bei 8 Metern Tidenhub sind die nicht zu unterschätzen – so mancher Segler hat seinen Slipwagen nach dem Slippen bei Ebbe und der Rückkehr in der Flut nie wieder gesehen ), wirklich ausreichend Platz und natürlich eine regionale Küche, die alle begeistert.

Aber … es ist halt Atlantik Ende Mai, da kann es schon mal ein paar Tage frisch und regnerisch sein.. und so war es auch – es hat geschüttet und gestürmt. Beim Segeln kein Thema aber an Land war es nicht immer spaßig.

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Platz gibts ohne Ende aber sicherlich hatten wir schon bessere Stellplätze

Auf dem Wasser war es dafür grandios ! Meterhohe Wellen und viel Wind machten das Segeln zu einem Erlebnis – die Tone mal eher 3 Meter UNTER sich als vor sich zu haben ist eine völlig neue Perspektive. Unvergessen der Raumschot Ritt in den Hafen, als die Rennen bei zu viel Wind abgebrochen wurden.

An Land war es dann aber eher so wie am Gardasee – der Club macht im Jahr mehrere WMs und da bekommt man auch als die schönste, beste, klugste und größte Klasse keine besonderen Extras . Aber was solls, die alten Recken hatten Spass – ich bin übrigens mal Abends um 23:00 Uhr mit meinem Kumpel Nick Daniels in Neoprensachen aus dem Clubhaus gekommen – kann also nicht so schlecht gewesen sein 🙂 .

Beweise für den Spass hier : Howi und unser Ex-Präsi Friedrich Müller  bei der Siegerehrung der Legends :

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Also wir Ihr seht,  haben die meisten von uns wohl noch einige tolle Regatten vor sich und schließen sich bestimmt an, wenn ich sag:

 

es muss noch vieeeeeeeeeeel  mehr Regatta gesegelt werden.

Euer Bollo

 

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