gewohntes Wetter am Rettichcup

Natürlich keine 120 Teilnehmer wie zu den Glanzzeiten, aber immerhin 55 Boote auf der
Meldeliste bei der größten Yardstickregatta am Untersee. Schwache Winde, niedriger Wasserstand
und viel Seegras erforderten schon viel Geschick beim Umrunden der Insel.
Bei keiner anderen Yardstickregatta nehmen mehr Jollen als Yachten teil und so ergibt sich ein sehr buntes
Feld mit unterschiedlichstem Leistungsstand vor allem auch einige Jugendliche. Der 3. bei den
Jollen, Hannes Wehrle, zählte 12 Jahre und der 2. bei den Yachten, Lothar Baron, brachte es auf
über 80 Jahre. Erwähnenswert auch Kurt-Christian Tennstädt, der am 48. Rettichcup zum 48. Mal dabei war.
Am Start auch 10 Conger Jollen, bei denen nicht ganz klar war, ob die Segler wegen der Regatta
oder wegen des tollen Festes und der großen Campingwiese angereist waren.
Das Team um Regattaleiter Patrik Schädle schickte das Feld dann auch auf die Reise. Die schnellen
Yachten brauchten 2 Stunden, dagegen langsame Jollen mussten sich bis 4 Stunden über die Bahn
quälen. Nach gefühlt 100 mal Spi hoch und runter waren dann auch die letzten im Ziel.
Am Sonntag regte sich kein Lüftchen und niemand reklamierte die Startverschiebung an Land.

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