Wieder mal eine sensationelle Beteiligung mit 11 Contis, 10 470er und 42 (!) Finns war die Herbstregatta bei den Jollensegler mal wieder bestens besucht. Wir hatten ein tolles Fest und dieses Mal endlich wieder 3 schöne, zum Teil auch anspruchsvolle Wettfahrten.

Der Wind blies am Samstag aus einer ungewöhnlich westlichen Richtung ,( normalerweise haben wir Südwest) in launigen 12-15 Knoten Stärke. Unser abgeklärter Wettfahrtleiter Chritian Leonards ließ sich durch die, durch Gewitterwolken verursachten, Richtungstörungen nicht irritieren und konnte so 3 sehr schöne Wettfahrten segeln lassen.
Die Segler waren aber nicht traurig, das die angekündigte 4. Wettfahrt dann aufgrund des konfusen Windes am Samstag nicht mehr stattfand.
Bei den Finns würde es ergebnismäßig noch spannend um die ersten Ränge werden, durch einen Streicher nach einer Wettfahrt am Sonntag hätte der führende Christian Conrads nur noch 3 Punkte als Ausgangsposition am Sonntag, der jetzt vierte Jonas Jung von Konstanzer Yachtclub ebenso, der konstanter gesegelte, jetzt zweitplatzierte JSR -Segler/Autor also ich bereits sechs. Die Spitzentruppe würde sich am Sonntag also nicht schenken können.
Klarer war das ganze bei den Contendern, Gernot Götz – mit 3 ersten Plätzen, Tobi Hanke mit 2 zweiten und einem dritten und Justus Wolf mit 2 dritten und einem 4. Platz waren eigentlich schon „vorbelegt“ falls es am Sonntag zu einer vierten Wettfahrt und damit einem Streicher kommen würde.
Für die führende Crew im 470er würde es wiederum noch spannend werden , Julian Hipp und Caro Alleborn hatten 2 erste und einen zweiten „im Sack“, die lokalen Verfolger Klaus Eiermann und Robi Montau 2 zweite und einen ersten, ein vierter oder gar sechster Lauf könnte hier noch einiges ändern.
Zur Belohnung der Anstrengungen gab es dann am Abend ein hervorragendes Essen von der Küchencrew und ausreichend Getränke. Einige SeglerInnen sahen am Sonntag zur um 9:00 Uhr angesetzten Steuermannsbesprechung noch recht müde aus.
Am Sonntag wurde über alle Meteo-Apps ab 12:00 Uhr Flaute angesagt, doch trotzdem alle SeglerInnen um 9:00 Uhr aufs Wasser geschickt wurden gelang es nicht eine Wettfahrt durchzuführen. Eine im Norden durchziehende Front störte den Gradient-Südwest dermaßen, dass es nicht möglich war einen Kurs zu legen – 10 Minuten Nordwest, 10 Minuten Südwest, Flaute, 10 Minuten Nordwest usw. bis schließlich nach 2 Stunden Wartezeit absehbar war, dass die Flaute gewinnen würde. Trotzdem der Tag bei herbstlichen Temperaturen und Regen angefangen hatte, durften die SeglerInnen also um 12:00 Uhr bei hochsommerlichen Temperaturen die Boote einpacken.
Die Ränge vom Samstag würden also die Endplatzierungen werden.
| 470er | |
| Julian Hipp/Carolin Allebom | 1 |
| Klaus Eiermann/Robi Montau | 2 |
| Frederick Huck/Gabriele Conrad | 3 |
| Contender | |
| Gernot Götz | 1 |
| Tobi Hanke | 2 |
| Justus Wolf | 3 |
| Finn | |
| Christan Conrads | 1 |
| Andreas Bollongino | 2 |
| Bernd Rimmele | 3 |
Zur Siegerehrung gab es wie immer die begehrten Reichenauer Gemüsekörbe.

Als Teilnehmer muss ich sagen, – es war ein tolles Event, Danke an Euch Teilnehmer, die uns zum Teil schon seit Jahren treu sind, und auch eine weite Anreise regelmäßig in Kauf nehmen – hier insbesondere anzumerken sind die aus der Heimat des Autors stammende 470er Crew mit Max und Beatrice, sowie die 470er Gewinner Julian und Caro und natürlich den kölschen Pens ( die wissen, was das ist ) Frederick und Fridolin für Ihre motivierenden Worte zur Gartenarbeit der Jollensegler :-).
Fast schon zum Club gehören ja schon Yves und Christian aus Paris, die alljährlich zumindest zuerst auf der Meldeliste bei den Finns stehen.
Also Danke nochmals Euch Allen (!) Teilnehmern, ohne die die Regatta niemals so toll sein könnte, schön, dass Ihr da wart, wir freuen uns aufs nächste Jahr. Ihr wart Super – wir sind Super – was kann da schon schiefgehen 🙂


Bilder vom See:




























































Es muss übrigen noch vieeeeeeeel mehr Regatta gesegelt werden !
