Europameisterschaft Vilamoura

Nach einem intensiven Winter mit vielen Wasserstunden auf Gran Canaria und
Lanzarote ging es für uns weiter nach Vilamoura. Seit Februar trainieren wir hier, um
uns bestmöglich an die unterschiedlichen Bedingungen im Revier zu gewöhnen. Als
Generalprobe sind wir beim Gran Prix gestartet und konnten mit einem Laufsieg im
letzten Rennen mit einem guten Gefühl in die Europameisterschaft gehen.
Am ersten Tag waren drei Rennen angesetzt, die wir auch alle segeln konnten.
Leider ist uns nach dem zweiten Lauf der Baumniederholer gerissen, weshalb wir
das letzte Rennen nicht mehr bestreiten konnten. Mit einem 14., 5. und einem RET
waren wir trotzdem zufrieden.
Durch die Kaltfront, die bereits am Vortag durchgezogen war, herrschten ähnliche
Bedingungen. Im ersten Lauf des Tages konnten wir einen 7. Platz erzielen. Im
zweiten Rennen lieferten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Duell mit dem deutschen Team
Theresa Löffler und Christopher Hoerr. Am Ende konnten wir uns durchsetzen und
unseren ersten Laufsieg im Senioren-Fleet holen. Mit diesem starken Tag sicherten
wir uns als 14. den Einzug ins Goldfleet.
Durch das neue Format wurden nicht alle Punkte in die Final Series übernommen,
sondern nur die Platzierung als einzelnes Ergebnis gewertet – in unserem Fall 14
Punkte.
In die Finals sind wir entspannt gestartet. Es war unser erstes Goldfleet bei einem
Senioren-Event. In einzelnen Läufen konnten wir gut mithalten, allerdings wurden
kleine Fehler direkt bestraft, wodurch wir schnell viele Plätze verloren. In den letzten
Tag sind wir als 13. gestartet, konnten unsere Leistung jedoch leider nicht wie an den
Tagen zuvor abrufen und sind am Ende auf den 18. Platz zurückgefallen.
Insgesamt sind wir mit der Regatta sehr zufrieden: Gesamtplatz 18 und 2. Platz in
der U24-Wertung.
Als Nächstes steht die Trofeo Princess Sofia Trophy auf Palma de Mallorca an. Ab
Montag sind wir vor Ort, um uns optimal darauf vorzubereiten.

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